AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Alexander Lebrenz
Fotograf

§ 1 Geltung/Allgemeines
Diese AGB gelten für alle durchgeführten – auch zukünftigen – Aufträge, Angebote, Lieferungen und Leistungen. Sie gelten ausschließlich. Etwaige Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden hiermit zurückgewiesen.
„Fotografien“ im Sinne dieser AGB sind alle von dem Fotografen hergestellten Lichtbilder inklusive ihrer Bearbeitung, gleich in welcher technischen Form oder in welchem Medium sie erstellt wurden oder vorliegen.
Der Fotograf ist, soweit durch den Auftraggeber keine ausdrücklichen Weisungen hinsichtlich der Gestaltung der Fotos gegeben wurden, bezüglich der Bildauffassung sowie der künstlerisch-technischen Gestaltung frei.

§ 2 Nutzungs- und Urheberrecht
Dem Fotograf steht von Gesetzes wegen das ausschließliche Urheberrecht zu. Urheberrechte sind per se nicht übertragbar.
Der Fotograf überträgt jeweils ein einfaches Nutzungsrecht an den Fotos auf den Auftraggeber. Dieses beinhaltet die private, nicht kommerzielle Nutzung, sofern nicht bei Auftragserteilung vereinbart wird oder eindeutig ist, dass es sich um einen Auftrag handelt, den der Auftraggeber seinerseits unternehmerisch nutzen wird.
Jede Veränderung, Weiterbearbeitung (z.B. durch Composing, Montage oder durch elektronische Hilfsmittel zur Erstellung eines neuen urheberrechtlich geschützten Werkes) der gelieferten Fotos bedarf der ausdrücklichen Genehmigung durch den Fotografen. Selbiges gilt für die Weitergabe von Nutzungsrechten an Dritte, welche dem Auftraggeber grundsätzlich nicht gestattet ist. Diese weitergehende Nutzung ist dem Fotografen angemessen nach vorheriger Absprache zu vergüten und wird separat in Rechnung gestellt.
Die zu übertragenden Nutzungsrechte gehen erst nach vollständiger Bezahlung des vereinbarten Honorars über.
Erteilt der Fotograf die Genehmigung zu einer Verwertung der Fotos, so kann er verlangen, als Urheber des Lichtbildes genannt zu werden. Macht er von diesem Recht Gebrauch, so berechtigt die Verletzung des Rechts auf Namensnennung den Fotografen zum Schadensersatz.
Die Abgabe von unbearbeiteten, digitalen Rohdaten ist ausgeschlossen. Die Aufbewahrung der digitalen Bilddaten ist nicht Teil des Auftrags. Sie erfolgt ohne Gewähr/Haftung.
Dem Fotograf wird das Recht eingeräumt, eine Best-of-Auswahl der Bilddateien als Präsentation der eigenen Arbeit zu nutzen. Er darf die Bilddateien ohne Einschränkung für seine Internetpräsentation, Werbeunterlagen, für Veröffentlichungen, für Fotowettbewerbe etc.

§ 3 Vergütung
Für die Herstellung der Fotos wird ein Honorar vereinbart. Diese wird als Pauschale zuzüglich der gesetzlich geltenden Mehrwertsteuer sowie zuzüglich eventueller zusätzlicher Kosten (Anreise, Studiomiete, Visagistin etc.) berechnet.
Fällige Zahlungen, sind vor Ort nach Auftrag in bar zu entrichten oder innerhalb von 3 Tagen nach Auftrag zu leisten. Bis zur vollständigen Bezahlung bleiben die Lichtbilder sowie jeder Verkörperung derselben Eigentum des Fotografen.
Wird die für die Durchführung des Auftrages vorgesehene Zeit aus Gründen, die der Fotograf nicht zu vertreten hat, wesentlich überschritten, oder vom Auftraggeber gewünscht verlängert, so erhöht sich das Honorar des Fotografen, sofern ein Pauschalpreis auf Grundlage eines Zeitrahmens vereinbart war, entsprechend dem zeitlichen Mehraufwand. Ist ein Zeithonorar vereinbart, erhält der Fotograf auch für die Wartezeit den vereinbarten Stunden- oder Tagessatz, sofern nicht der Auftraggeber nachweist, dass dem Fotografen kein Schaden entstanden ist.

Wenn die hier vereinbarte Leistung vom Autraggeber storniert oder verworfen wird, schuldet dieser: bis 7 Tage vor Termin dem Fotografen: 50% – bis 3 Tage vor Termin: 85% der noch nicht erbrachten Leistung. Sowohl Fotograf als auch Auftraggeber können Nachweise über höheren bzw. niedrigeren entgangen Gewinn zu ihren Gunsten führen. Bei nachweislichen Krankheitsfällen, wird mit dem Auftraggeber ein erneuter Termin vereinbart.

§ 4 Haftung
Für Schäden, gleich welcher Art, anlässlich der Vertragserfüllung haftet der Fotograf für sich und seine Erfüllungsgehilfen nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Dies gilt nicht für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, die er oder seine Erfüllungsgehilfen durch schuldhafte Pflichtverletzungen herbeigeführt haben.
Für Schäden oder Verlust an/von Negativen oder digitalen Bilddaten haftet der Fotograf nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Die Haftungshöhe ist generell und in jedem Fall begrenzt auf die Rechnungssumme.
Für Schäden, Mängel oder Verlust durch Subunternehmer oder Lieferanten, welche Ihre Leistungen auf eigene Rechnung erstellen, ist eine Haftung des Fotografen ausgeschlossen.
Liefertermine für Fotos sind nur dann verbindlich, wenn sie ausdrücklich von dem Fotografen bestätigt worden sind. Der Fotograf haftet für Fristüberschreitung nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.
Gefahr und Kosten des Transports von Datenträgern, Dateien und Daten online und offline liegen beim Auftraggeber bzw. beim Lieferanten. Die Art und Weise der Übermittlung kann der Fotograf bestimmen.
Beanstandungen gleich welcher Art müssen innerhalb von 10 Tagen nach Ablieferung der Bilder beim Fotografen eingegangen sein. Nach Ablauf der Frist gelten die Bilder als vertragsgemäß und mangelfrei angenommen.

5 Datenschutz
Der Auftraggeber erklärt sich einverstanden, dass seine zum Geschäftsverkehr erforderlichen, personenbezogenen Daten gespeichert werden.
Der Fotograf verpflichtet sich, alle ihm im Rahmen des Auftrages bekannt gewordenen Informationen vertraulich zu behandeln.

Hildesheim, März 2018